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Das neue E-Projekt von Gerhard Wagner

Veröffentlicht am 09. August 2014
Zugriffe: 4214

UL-Segelflug.de/images/TC/GFW-4_Das_neue_E-Projekt_0408.jpgDass er Flugzeuge nicht nur zeichnen und berechnen, sondern auch in der heimischen Küche, im Bügelzimmer seiner Frau, im Keller und in der Garage bauen kann, das hat der 75-jährige (!) Dr. Gerhard-Friedrich Wagner aus Kaiserslautern bereits mit seiner DOWA-81 und der GFW-3 hinreichend unter Beweis gestellt.

Die bisherige Krönung seiner unermüdlichen Schaffenskraft dürfte dabei das Ultraleicht-Segelflugzeug GFW-3 gewesen sein, das er inzwischen erfolgreich und unfallfrei in der fünften Segelflug-Saison betreibt. 65 Starts und 75 Flugstunden sind inzwischen im Bordbuch der D-NUGW mit Windenstart und F-Schlepp dokumentiert.

Eigentlich würde man erwarten, dass man sich als Rentner und Segelflieger nach einem langen Berufs- und Arbeitsleben nur noch auf dem Flugplatz und in der Luft befindet, um in den letzten Jahren endlich fliegerisch das alles nachzuholen, wofür man früher keine Zeit hatte. Doch Gerhard ist trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch mehr leidenschaftlicher Flugzeugkonstrukteur als Segelflieger. Nur so scheint es zu erklären sein, dass er sich mit über 75 Jahren mehr mit seinen Flugzeug-Konstruktionsideen beschäftigt, als sich auf dem Flugplatz oder in der Luft herum zu treiben.

Und mit seinem neuesten Projekt, der GFW-4, wagt sich der begnadete Flugzeugkonstrukteur nicht nur an ein neues UL-Segelflugzeug, sondern gleichzeitig auch an einen Eigenstarter in der 120 kg-Klasse mit E-Antrieb.

UL-Segelflug.de/images/GT/GFW-4_Rumpfzeichnung_neu.jpg

Dabei hat Gerhard nicht einfach seiner GFW-3 einen Elektro-Antrieb verpasst, sondern von Grund auf ein neues Flugzeug konstruiert. Die wohl größte Herausforderung dürfte dabei sein, das Gewicht der Zellenkonstruktion der GFW-4 um mehr als 20 kg zu reduzieren. Nur durch diese drastische Gewichtsreduzierung wird es überhaupt möglich, die Neukonstruktion mit einem E-Antrieb nebst dafür benötigtem Akku und dem vorgeschriebenen Gesamt-Rettungssystems zu bestücken. Der Hauptanteil der Gewichtseinsparung entfällt dabei auf die Verarbeitung von CfK anstelle von GfK, sowie auf das konstruktive "Abspecken" des Rumpf-Vorderteiles ohne Sicherheitsverluste.

Der Rumpf der GFW-4 ist zweigeteilt, wobei im hinteren Drittel der Rumpfröhre ein 10 kW-Außenläufer eingebaut sein wird, bei dem sich die Propellerblätter des 3-Blatt-Faltpropellers im Stillstand strömungsgünstig in dafür vorgesehene Vertiefungen in der mitdrehenden Umlaufhülse legen. Vor dem Umlaufmotor befindet sich eine Kühlluftsteuerung, über die dem E-Motor bei Motorbetrieb ausreichend Kühlluft zugeführt wird. Der Akku ist in einem herausnehmbaren Gehäuse untergebracht.

Die Fertigstellung ist für 2015/2016 geplant. Selbstverständlich wird auch die GFW-4 die in der LTF-L geforderten Werte erreichen, obwohl es in Deutschland derzeit keine Zulassungsmöglichkeit für "Leichte Luftsportgeräte" der 120 kg-Klasse gibt und in absehbarer Zeit wohl auch nicht geben wird. Bekanntlich wird ja die Zulassung neuer 120 kg-Konstruktionen bei uns seit 01.01.2014 durch den behördlich angeordneten Akkreditierungswahnsinn erfolgreich verhindert.

Aus diesem Grunde ist zum jetzigen Zeitpunkt alternativ an eine französische Anmeldung mit Unterstützung durch den VMLL (Verband zur Förderung der motorisierten leichten Luftsportgeräte e.V.) gedacht. In Frankreich einmal zugelassen, kann die GFW-4 dann nach gültigem Europarecht auch in Deutschland problemlos in Betrieb genommen und geflogen werden.

Eine detaillierte Konstruktionsbeschreibung sowie eine Dreiseitenansicht der GFW-4 kann unter UL-Segelflug.de/F&E abgerufen werden.

Herzlichen Dank an Gerhard Wagner, der UL-Segelflug.de die Informationen sowie die Zeichnungen und das Foto zur Verfügung gestellt hat. Wir wünschen ihm viel Erfolg beim weiteren Fortschritt im Bau seiner neuen Konstruktion.

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