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FES darf nach Änderungen gemäß EASA-Change Approval wieder fliegen

Veröffentlicht am 29. November 2017
Zugriffe: 743

http://UL-Segelflug.de/images/stories/Blogs/2017/1736_FES-darf-wieder-fliegen/TS_Klaus_KB3_JU-Hintergrund.jpgSchempp-Hirth Flugzeugbau hat auf seiner Website mit Datum vom 28. November 2017 mitgeteilt, dass mit Veröffentlichung der EASA Major Change Approval 10063863, das Front Electric Sustainer System von "zertifizierten Segelflugzeugen" wieder zugelassen ist. Während die vorgeschriebenen Änderungen bei im Bau befindlichen Segelflugzeugen sofort umgesetzt werden können, wird die Durchführung der vorgeschriebenen Änderungen und die Wiederzulassung bei bereits ausgelieferten Segelflugzeugen mit FES-Antrieb wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Einerseits hat der Hersteller des FES-Antriebs, LZ-Design in Slowenien, die von der EASA vorgegebenen Änderungen bereits implementiert, andererseits hat auch Schempp-Hirth einige Änderungen und Verbesserungen entwickelt, so dass mit Einführung der beiderseitigen Änderungen ein erheblicher Beitrag für die Sicherheit beim Einsatz von Elektroantrieben geleistet wird

Auf der Hersteller-Website von Schempp-Hirth werden die Änderungen wie folgt beschrieben:
"Kernpunkt der Änderungen sind verbesserte Batterien, ein redundantes, vom Bedienteil unabhängiges Brandwarnsystem, eine optimierte Firmware für das Bedienteil sowie überarbeitete Handbuchseiten zum Umgang mit dem System und den Batterien. Die Änderungen bewirken einerseits einen verbesserten Schutz der Batterien vor äußeren und inneren Beschädigungen sowie Maßnahmen, die im unwahrscheinlichen Fall, dass es dennoch zu Störungen kommen sollte, frühere Warnungen sicherstellen und einen erheblich besseren Schutz vor Schäden durch überhitzende Batterien bieten".
"Flugzeuge, die sich noch in Produktion befinden, werden von uns bereits entsprechend der Änderungsanweisung hergestellt und zugelassen. Für bereits ausgelieferte Flugzeuge werden wir in Kürze eine TM mit Anweisungen zur Durchführung dieser Änderungen publizieren".

In einer zusätzlich veröffentlichten Stellungnahme seitens Schempp-Hirth, werden die Änderungen und Verbesserungen dann etwas detaillierter beschrieben.

So wird u. a. ein zusätzliches Brandwarn-System eingebaut, welches unabhängig vom FES-System bei überhöhten Temperaturen im Batteriekasten vor einem möglichen Brand warnt. Im Flughandbuch und im Wartungshandbuch werden eine Beschreibung der zusätzlich eingeführten Brandwarnanlage sowie Ergänzungen zum Umgang und Transport der FES-Batterien außerhalb des Flugzeugs hinzugefügt. Außerdem wird eine Rettungskarte sowie weitere Änderungen und Korrekturen eingeführt.

Die FES-Batteriegehäuse werden verstäkt sowie die Gehäusefertigung von Karbonfaser auf Glasfaser umgestellt. Dies führt einerseits zu einer besseren Stossfestigkeit, andererseits zu einer höheren Temperaturfestigkeit sowie zur Vermeidung von elektrischer Leitfähigkeit des Gehäuses. Zusätzlich wird im Batteriekastendeckel ein Sicherheitsventil eingebaut, sowie die vom FCU-Instrument ausgegeben Warnmeldungen weiter verbessert.

Für FES-Segelflugzeuge die derzeit mit einem "Permit to Fly" betrieben werden, soll in Kürze noch eine weitere offizielle Meldung herausgegeben werden.

Für bereits ausgelieferte Schempp-Hirth Segelflugzeuge mit FES-System, soll in Kürze eine TM mit Anweisungen zur Durchführung dieser Änderungen herausgegeben werden.

Der relativ kurze Zeitraum, der zwischen dem EASA Airworthiness Direktive vom 06. September 2017 und der jetzigen Wiederfreigabe auf Basis der EASA Major-Change-Approval vom 26. November 2017 liegt, zeigt deutlich, mit welchem Hochdruck alle Beteiligte (AAIB, EASA, LZ-Design sowie Schempp-Hirth) an der Problembeseitigung gearbeitet haben. Das Ergebnis dieser Bemühungen führt zumindest im regulierten Bereich der AL zu einem erheblichen Sicherheitsgewinn beim Einsatz von Lithium-Batterien für elektrische Flugzeug-Antriebssysteme.

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