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Ich habe verstanden.

OpenVario-Light vorerst vom Tisch

Veröffentlicht am 14. Februar 2015
Zugriffe: 2512

UL-Segelflug.de/images/TC/Openvario-Light_vorerst_vom_Tisch_Banjo-Cockpit_1644.jpgEigentlich hatte ich die ganze Zeit für mich eine OpenVario-Light Variante mit max. 5,7" Touch-Screen und ohne "Knüppel-Fernsteuerung" präferiert. Die Gründe dafür waren einleuchtend: Geringerer Platzbedarf im Instrumentenbrett, geringerer Bauaufwand, geringere Materialkosten, geringeres Gewicht. Dann hatte ich mich erst einmal mit allen Gerätebauern kurzgeschlossen und deren bisherige Erfahrungen sowie den jeweiligen Projektstand abgefragt. Dann Rücksprache mit dem OV-Projektteam, mehrfach Emails ausgetauscht und heute kam dann die Erleuchtung: Light-Variante bringt mir gar nichts, ganz im Gegenteil.

Ehrlich gesagt, mein Instrumentenbrett hat so schön ausgesehen, doch das neue I-Brett wird noch schöner und nebenbei noch etwas "ausgemistet". Bei Realisierung der Vollversion sind erstens die Mehrkosten und der zusätzliche Bauaufwand so gut wie vernachlässigbar und zweitens kann ich damit auf mein geliebtes Borgelt E-Vario ganz verzichten. Und der Verzicht auf Borgelt bringt mir unterm Strich ganze 535 Gramm Gewichtseinsparung.

Also erst mal I-Brett wieder leer geräumt und die ganzen Instrumente per PC im Maßstab 1:1 gezeichnet, ausgedruckt, ausgeschnitten und auf mein I-Brett aufgeklebt. Passt alles wunderbar und nebenbei bin ich damit auch bei der großen 7" Variante des Displays gelandet, was bestimmt nicht zu verachten ist. Allerdings muss ich mich jetzt auch noch an die "Knüppel-Fernsteuerung" herantrauen, die ich ebenfalls vermeiden wollte. Aber auch dafür gab es von vielen Seiten gute Gründe, die gegen den Touch-Screen und für die Knüppelsteuerung gesprochen haben.

UL-Segelflug.de/images/GT/Openvario_I-Brett-neu_2081.jpg

Soll heißen: Erst mal wieder ein neues I-Brett bauen, wobei ich zumindest die Negativ-Form des letzten Entwurfes weiter nutzen kann. Der Aufwand hält sich somit sehr in Grenzen, bloß die verfluchte Harzerei fängt jetzt von vorne wieder an. Aber gut, das sind zwei-drei Stunden Zeitaufwand und der ist sicher zu verkraften. Doch dann muss ich mir noch ein paar Gedanken über einen Knüppelgriff zur Integration der Fernsteuerung machen. Aber mal sehen, vielleicht setze ich die auch als kleines Panel an die Bordwand unterhalb des Haubenrahmens. Müsste ich demnächst einfach mal mit einem kleinen Styroporklotz ausprobieren, ob das so funktionieren könnte und natürlich auch praktisch ist.

Im Moment bin ich mit den Leiterplatinen beschäftigt, die ich irgendwo in Auftrag geben muss. Dann geht es an die Kleinteilebestellung und später an die diffizile Löterei. Da kommt sicherlich noch Freude auf, denn schließlich bin ich, was die Bestückung von Leiterplatten angeht, noch absoluter PCB-Neandertaler (PCB = Printed Circuit Board). Die Geschichte wird sicherlich noch recht spannend, denn den ganzen filigranen Kleinkram auf die PCBs zu löten, erfordert neben viel Geschick auch eine regelbare Lötstation mit 1mm-Lötspitze, speziellem Lot, Vakuumpinzette sowie Lupen-Lampe. Zumindest habe ich mir dieses Wissen inzwischen schon mal anlesen können. Bleibt zu hoffen, dass ich das mit meinen "Worschdfingern" auch gebacken kriege. Aber auch hier gilt sicherlich der Leitspruch: Übung macht den Meister, denn schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Herzlichen Dank an das Projekt-Team sowie alle OV-Bauer, die allesamt auf meine Anfragen geantwortet und mich mit vielen wertvollen Tipps versorgt und beraten haben. Ohne diese Unterstützung wäre ich sicherlich noch nicht so weit, wie ich inzwischen bin. Vielleicht hätte ich bei dem ganzen Fachchinesisch auch schon längst das Handtuch geschmissen. Obwohl es ja fast nichts gibt, das man nicht noch lernen könnte - auch in meinem leider schon etwas fortgeschrittenen Alter.

Trotzdem wird wohl alles etwas länger dauern als zuerst geplant, denn nach Aussagen anderer OV-Bauer ist die Lieferantenauswahl und der Bestellvorgang wohl recht zeitaufwändig. Und die Lieferzeiten mancher Hersteller oder Lieferanten sollen auch nicht immer optimal sein.

Na gut, wir werden es ja sehen. Wer nicht wagt der nicht gewinnt.

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