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Ich habe verstanden.

Selbst "naggisch" zu fliegen wäre nicht die Lösung

Veröffentlicht am 15. August 2014
Zugriffe: 2629

http://UL-Segelflug.de/images/TC/Klaus_im_Cockpit-KB_1373.jpgEin Flarm ist eine feine Sache. Schließlich erhöht ein Flarm die Sicherheit zu überschaubaren Kosten. So gesehen, sollte heutzutage eigentlich jeder Flieger mit einem Flarm ausgerüstet sein. Doch was bei den Schwergewichten relativ unproblematisch ist, schließlich wiegt das Flarm05 mit GPS-Antenne und externem Display gerade einmal 200 Gramm, das erzeugt beim ULSF schon leichtes Magengrummeln, denn Flarm braucht schließlich Strom. Also brauchen wir zusätzlich einen 12V-Akku nebst Akkuhalterung im Cockpit.

http://UL-Segelflug.de/images/HT/Bleiakku_12V_3,5Ah_1496.jpgEin kleiner Bleiakku ist schnell gefunden, der für die Stromversorgung auszureichen scheint. Halterung aus Alublech gebastelt und schon ist der Stromversorger installiert. Etwa 1,5 Kilo bringt die Stromversorgung dann am Ende inklusive Halterung auf die Waage. Das wäre alles kein Problem, gäbe es da nicht auch noch ein paar andere gewichtige Faktoren, die die Zuladung des Fliegers weiter reduzieren.
Da ich es schon mal gerne ganz genau wissen will, stell ich mich samt Kilo Bravo auf die Flugzeugwaage, so wie ich üblicherweise fliegen gehe, also inkl. Verpflegung, PDA und üblicher Klamotten. Der große Schock: Wir sind beide adipös, selbst wenn ich künftig naggisch, ohne Navi und ohne Marschverpflegung fliegen würde, die Kilo Bravo wäre trotzdem gaaanz leicht überladen. Was tun sprach Zeus, die Götter sind besoffen! Für die Lösung des Problems gibt es nur eine Lösung: Wir müssen jetzt was tun, wir müssen uns gemeinsam einer Schlankheitskur unterziehen.Gut, beim Piloten ist das reine Willenssache die im Kopf passiert. Nahrungsumstellung und Bewegung, auf Bier und Wein wird seither ganz verzichtet. Die ersten 5 Kilo sind schon über Bord, doch weitere 5 Kilo müssen in den nächsten Wochen folgen. Ob das klappt, wir werden es bald sehen.

Auch bei der Kilo Bravo ist die Gewichtsabnahme reines Kopfproblem, natürlich nicht beim Flieger, sondern beim Piloten. Als erstes muss die Akkutechnik überdacht und so weit wie möglich abgespeckt werden. Beim Wiegen hat mich dann mein Freund Bertram Schmid aus Wangen auf die richtige Spur gesetzt, den Bleiklotz durch einen 2,5 Ah Li-Ion-Akku zu ersetzen. Natürlich keinen von der Sorte, die in der Vergangenheit ein paar Dreamliner angekokelt hat, denn so eine Panne würde mein Banjo höchstwahrscheinlich überhaupt nicht überleben. Ein LiFePo4-Akku muss es sein, der im Vergleich zum alten Bleiklotz nicht viel wiegt und dafür auch noch mit einer höheren Energiedichte protzen kann, so dass ich problemlos mit 2,5 Ah auskommen würde.

http://UL-Segelflug.de/images/HT/LiFePo4_und_Halterung.jpgDer neue LiFePo4 war mit 65.- € zwar wesentlich teurer als ein vergleichbarer Blei-Gel-Akku aus dem Elektronikshop, doch auf der Waage glänzte er dann erfreulich mit einem Kilo weniger Gewicht, was den Mehrpreis mehr als aufwiegt. Jetzt galt es nur noch, die Aluhalterung eventuell durch eine leichtere GfK-Box zu ersetzen und so noch ein paar weitere Gramm heraus zu kitzeln. Also Halterung mit Deckel schnell aus GfK gefertigt, Harz und Gewebe hatte ich noch etwas da. Ein alter ausgedienter Bleiakku diente als Formklotz, so dass ich mir die Zeit für einen Formklotz sparen konnte. Nun gut, die fertige Form könnte etwas schöner sein, wenn ich mir die Mühe für die Herstellung einer Negativform gemacht bzw. die entstandene GfK-Form einfach als Negativform hergenommen und darin ein Positiv hergestellt hätte. Beim nächsten Mal mache ich das sicher, doch andererseits verschwindet die Kiste ja unsichtbar unter meinem Sitz. Wichtig war am Ende aber auch nur, das Gesamtgewicht von Akku und Halterung so weit wie möglich zu reduzieren, was unterm Strich gelungen ist. Und so wie unten sieht das fertig geschnürte Gesamtpaket jetzt aus und kann den alten Bleiklotz nebst der Aluhalterung ersetzen.

http://UL-Segelflug.de/images/GT/LiFePo4-Gesamtpack_1519.jpg Ein Kilo am Akkupack gespart, fünf Kilo Pilotengewicht geopfert, macht unterm Strich sechs Kilo Reduktion, wobei in den nächsten Wochen sicherlich noch ein paar Kilo über Bord geworfen werden können. Die nächste Aktion gilt dann demnächst der Anfertigung eines neuen Instrumentenbretts, das die eingebaute Aluvariante nicht nur ersetzen, sondern ebenfalls zur Gewichtsreduzierung führen soll.

 

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