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Ich habe verstanden.

Zugig und saukalt, jedoch mit nichts zu toppen

Veröffentlicht am 31. Mai 2015
Zugriffe: 1322

http://UL-Segelflug.de/images/34_Cabrio-Banjo_Testflug/TS_Cabrio-Haube_2255.jpgDie neue Cabrio-Haube hat ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden. Die ersten Testflüge liegen hinter uns, nichts hat geflattert, nichts ist weggeflogen. Doch der Jungfernflug war ekelhaft zugig und einfach nur "saukalt". Nach dem ersten Flug war klar: Die Konstruktion der Cabrio-Haube ist vom Grundsatz her o.k., doch sie braucht dringend eine Modifikation. Eigentlich war das fast auch zu erwarten, schließlich konnte ich auf keinerlei Erfahrungen beim Cabrio-Haubenbau zurückgreifen. Handwerkliche Fähigkeiten, logisches Denken sowie jede Menge Bauchgefühl, das waren meine "Konstruktionsgehilfen", auf die ich mich verlassen musste.

http://UL-Segelflug.de/images/34_Cabrio-Banjo_Testflug/GT_Cabrio-Haube-KB_2216.jpg

Rein optisch war die Cabrio-Haube aus meiner Sicht gelungen. Doch zugegeben, beim ersten F-Schlepp hatte ich schon ein starkes Bauchkitzeln in mir verspürt und eine gewisse Portion Nervosität war selbstverständlich auch vorhanden. Schließlich wusste ich nicht, was während des Schlepps passieren würde, ob meine konstruktiven Überlegungen richtig waren oder ob es ein Schlag ins Wasser werden würde.

http://UL-Segelflug.de/images/GT_Cabrio-Haube_Testflug_2252-2256.jpg

Meine Überlegung, die Haubenflucht (Mitte) so einzustellen, dass der Fahrtwind mir nicht ins Gesicht, sondern über den Kopf hinwegblasen müsste, war auf jeden Fall wohl richtig. Auf meinem Kopf und in meinem Gesicht herrschte weitestgehend Windstille, nur um die Ohren und hinter den Armen hat es eiskalt geblasen wie verrückt. Der Jungfernflug war somit relativ kurz, denn das war so nicht lange auszuhalten.

Die Haubenkonstruktion musste demnach eine erste Modifikation erfahren. Aus einem Rest einer dünnen Faserplatte wurden zwei geschwungene Seitenteile geformt, die ich zwar provisorisch aber dennoch bombenfest, links und rechts befestigt habe (siehe Bild unten).

http://UL-Segelflug.de/images/GT_Cabrio-Banjo_SWR3-Wettermoderation_2232.jpg

Überraschend wurde die Kilo-Bravo mit der modifizierten Cabrio-Haube am 20. Mai 2015 zum "Moviestar", als wir im Rahmen der 14. Sobernheimer Banjo-Woche auf dem "Berg der UL-Segelflieger" von einem SWF-3 Filmteam besucht worden sind. Wettermoderator Markus Bundt und sein Filmteam drehten einen kurzen Film, der am Abend in der Landesschau Rheinland-Pfalz (Start bei 23:00´) ausgestrahlt worden ist. Ein kurzer aber sehr schöner Film, der nicht nur perfekt moderiert, sondern die einzelnen Filmszenen auch passend zusammengeschnitten worden sind.

Aber auch die beiden "Erweiterungsflügel" links und rechts der Haube brachten lediglich einen Teilerfolg. Besser aber noch nicht gut, so lautete mein Urteil nach erneutem Testflug. Also war eine weitere Modifikation angesagt. Um Unterschiede zwischen erster und zweiter Modifikation beurteilen zu können, entschied ich mich für eine "halbseitige" Veränderung. Rechts blieb alles wie gehabt, während ich den Erweiterungsflügel auf der linken Seite testweise höher gezogen habe.

http://UL-Segelflug.de/images/GT_Cabrio-Banjo_Seitenfluegel-modifiziert_2258.jpg

Der Unterschied zwischen links und rechts war beim nächsten Flug verblüffend. Störend war dabei nur, dass die Sicht nach draußen links jetzt relativ eingeschränkt war. Ungewohnt und deshalb unangenehm. Der Flug war deshalb auch relativ kurz, mehr wollte ich fürs Erste auch überhaupt nicht wissen. Jetzt mussten die neuen Erkenntnisse zu Hause zuerst in durchsichtige Seitenteile aus Makrolon umgesetzt werden, denn das 1. Internationale Banjo-Treffen (06.-13. Juni 2015) steht schließlich kurz bevor. Und selbstverständlich möchte ich dort nicht mit einem Improvisorium, sondern mit einer "vorzeigbaren", wenn vielleicht auch noch nicht endgültigen Cabrio-Variante aufkreuzen.

Und so sieht die derzeitige Lösung aus, die ich mit dem Überschussmaterial des ersten Haubenausschnitts angefertigt habe.

http://UL-Segelflug.de/images/GT_Cabrio-Banjo_Seitenfluegel-modifiziert_Makrolon_2280.jpg

Zwar sind die beiden Seitenflügel jetzt nicht ganz so hoch gezogen wie zuvor auf der linken Haubenseite, aber das ist ganz einfach dem vorhandenen Reststück geschuldet. Sichtbehindernd könnte u. U. auch die Trennstelle mit Verbindungsrahmen sein, wobei es so etwas ja auch schon bei anderen Flugzeughauben früher gegeben hat. Sofern die Seitenerweiterungen meinen Vorstellungen entsprechen und die nächsten Testflüge zufriedenstellend verlaufen, werde ich wahrscheinlich eine neue Haubenverglasung in einem Stück anfertigen womit dann auf den Verbindungsrahmen verzichtet werden kann.

So oder so, das Fluggefühl mit Cabrio-Haube ist absolut durch nichts zu toppen.

Kommentare   

 
#1 Werner Metzger 2015-06-02 22:46
Hallo Klaus,
in den 60er Jahren gab es Formel eins Autos, deren Windschutz genau so zugeschnitten waren, wie deine
verbesserte Version.
Probiere es doch auch mal mit einer fast senkrecht
zur Scheibe ausgestellten Windabweiskante, kommt auch aus der Formel eins.
Mit ausgestelltem Elbogen das nur ohne Seitenscheibe
möglich ist, hast du sicher noch einmal eine steigerung
beim "Cabrio fliegen".
Wollte mir das Filmchen ansehen, konnte es leider mit
deinem Link nicht finden.

Viel Spass nächste Woche.

Schöne Grüsse
Werner
möglich ist,
ist das Feling sich nochmal so gut.
 

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