Diese Website verwendet Cookies.

Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Internet Browsers zu ändern, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Ich habe verstanden.

Motorvibrationen größer als sonst?

Veröffentlicht am 15. Oktober 2017
Zugriffe: 174

http://UL-Segelflug.de/images/stories/Blogs/2017/1732_Motorvibrationen/TS_Klaus_KB3_JU-Hintergrund.jpgBei meinem letzten Flug hatte ich das blöde bzw. ungute Gefühl, dass mein kleiner Italiener hinter mir mehr Motorvibrationen erzeugt, als dies bisher der Fall war. Und die Vibrationen fielen mir ausgerechnet im Drehzahlbereich 5.800 - 6.200 Rpm auf. In einem Drehzahlbereich, in dem ich bisher das Gefühl hatte, dass er dort sehr rund und vibrationsarm läuft.

Oder hatte ich mir das alles nur eingebildet und die Flöhe husten hören? Nach der Landung war jedenfalls eine eingehende Motorkontrolle inkl. aller Dämpfungsblöcke angesagt.

Nach dem Abstellen des Motors und der anschließenden Sichtkontrolle war die Ursache der Vibrationen auch sofort gefunden. Ich hatte mir diese also nicht eingebildet - sie waren real.

Die Befestigungsschelle des Wasserbehälters war auf einer Seite direkt am Befestigungsbolzen abgerissen, so dass der Wasserbehälter kräftig schwingen konnte. Zum Glück wurde der Behälter auch weiterhin von den beiden Wasserschläuchen gehalten, so dass er sich nicht durch den Propeller "verabschiedet" hat. Klar, dass damit der Propeller wohl in Stücke geflogen wäre.

http://UL-Segelflug.de/images/stories/Blogs/2017/1732_Motorvibrationen/GT_D-MZKB_Kuehlwasserbehaelter-Befestigungsschelle-1.jpg
http://UL-Segelflug.de/images/stories/Blogs/2017/1732_Motorvibrationen/GT_D-MZKB_Kuehlwasserbehaelter-Befestigungsschelle-2.jpg

Nun gut, so etwas kommt auch bei Airbus und Boeing vor. Schelle muss gewechselt werden und fertig. Wobei ich mir als Techniker natürlich dahingehend Gedanken gemacht habe, ob es vielleicht nicht sinnvoll wäre, zwischen die Schelle und den Befestigungswinkel einen Gummi-Dämpfungsblock einzubauen, damit die Behälterschwingungen, die unweigerlich entstehen, an diesem Punkt eben gedämpft werden und die Vibrationen nicht direkt über eine feste Bolzenverbindung in die Schelle eingeleitet werden. Vielleicht gibt es aber auch noch eine andere Lösung, mal sehen.

Auf jeden Fall bedeutet die neue Erfahrung für mich, dass in jedem Fall nach jedem Flug eine eingehende Sichtprüfung des Motors sinnvoll ist, was ich in der Vergangenheit auch immer gemacht habe.

Zumindest sollte dieser Vorfall für jeden Halter Grund sein, diese ganz spezielle Befestigungsschelle besonders im Auge zu behalten. So hat man eine gute Chance, einen Riss bereits frühzeitig in der Entstehungsphase zu erkennen, bevor er vollends durchgelaufen ist.

Wenn man sich die Bruchstelle auf dem ersten Bild genau betrachtet, dann kann davon ausgegangen werden, dass der Bruchverlauf in den oberen 2/3 der Schelle schon etwas älter ist. Sieht angeschwärzt aus, während das untere Drittel noch relativ sauber ist. Dieser Sachverhalt ist für mich ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich der Riss nicht beim letzten Flug gebildet hat, sondern im Verlauf der letzten 2-3 Flüge.

Auf jeden Fall würde ich jedem Halter empfehlen, sich diese Stelle vor dem nächsten Flug etwas genauer anzuschauen und möglichst auch den Befestigungsbolzen einmal zu entfernen und die Schelle an den beiden 90°-Kröpfungen eingehend zu überprüfen.

Interessant wäre auch zu wissen, ob dieser Fall auch schon bei einem anderen Halter aufgetreten ist.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Momentan online:

Aktuell sind 10 Besucher online

Partner


http://UL-Segelflug.de/images/logos/Logo_LX-Navigation-Germany4.png

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

UL-Segelflug.de/images/logos/Logo_Electric-Flight.jpg

Medien - Partner

 
logo_luft-sportlogo_segelfliegen_magazin
UL-Segelflug.de/Link_zu_Voil-á-VoileUL-Segelflug.de_Logo-Nordic_Gliding.jpg
UL-Segelflug.de/Logo_SoaringNZ.jpg

Sonstige

UL-Segelflug.de/images/Logo_Segelflugmuseum-Wasserkuppe_202px.jpg

UL-Segelfug.de/images/logos/LB_Banner_196x60.gif

http://UL-Segelflug.de/images/banners/banner_ultraleicht120.de.jpg

Kontakt

Klaus Burkhard
Petrus-Waldus-Str. 14
64372 Ober-Ramstadt
Germany

Telefon: +49 (0)6154-60 88 304
Mobil: +49 (0)1578-82 80 702
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!