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Fußstartfähig - Faltbar - Ultraleicht und dazu noch ein V-Leitwerkler

Veröffentlicht am 08. November 2014
Zugriffe: 11996

http://UL-Segelflug.de/images/TC/Rundle-Glider.jpgEine interessante Ideenvariante für ein fußstartfähiges UL-Segelflugzeug kommt von Peter Rundle aus Australien. Peter fliegt in der Nähe von Sydney Hängegleiter und Segelflugzeuge und ist u. a. im Besitz einer SF27-M. Im Moment trägt er sich mit dem Gedanken, in der heimischen Werkstatt eine Hütter H-28 nach den Plänen von Werner Kaluza zu bauen.

Peter Rundle scheint ein sehr umtriebiger Zeitgenosse zu sein, der sich wohl sehr intensiv mit Segelflugzeugen beschäftigt, u. a. auch mit einer etwas eigenwilligen aber sehr interessanten UL-Segelflugvariante, nämlich einem nur 70 kg schweren und fußstartfähigem Fluggerät, dessen Tragflächen faltbar sein sollen. Und zu meiner ganz besonderen Freude als überzeugter V-Leitwerkler, wäre der Rundle-Glider ein waschechter V-Leitwerkler in ultraleichter Bauweise.

http://UL-Segelflug.de/images/GT/Rundle-Glider_Dreiseitenansicht.jpg

Mit einem geplanten Leergewicht von 70 kg wäre das Fluggerät nicht nur in Australien, sondern auch in den meisten anderen Staaten zulassungsfrei. Allerdings ist Peter über die grundlegende Idee noch nicht hinaus gekommen, da abgesehen von den Schwierigkeiten bei möglichen Änderungen in den gesetzlichen Vorgaben und Einschränkungen, er sich zwischenzeitlich auch immer mehr Gedanken über die Gefahren beim Fußstart in fortschreitendem Alter macht. Aus diesem Grunde wird Peter´s Idee am Ende auch nur eine Idee bleiben, obwohl die Konzeption ganz sicherlich was hat und verspricht.

Etwas Gehirnschmalz dürfte dabei die Faltung bzw. Schwenkung der Tragflächen erfordern, schließlich müssten die Rippen beim Faltvorgang beweglich angeordnet und könnten u. a. mit der Bespannung nicht vernäht sein.

http://UL-Segelflug.de/images/GT/Rundle-Glider_Flächenfaltung.jpg

Einmal abgesehen von den technischen Schwierigkeiten eine Flächenfaltung zu realisieren, wäre die Konstruktion in herkömmlicher Bauweise, also mit abnehmbaren Tragflächen, sicherlich eine machbare Konstruktionsvariante, mit der sich der eine oder andere Amateurbauer vielleicht anfreunden könnte. Auf mögliche Reaktionen bin ich jetzt schon gespannt.

http://UL-Segelflug.de/images/GT/Rundle-Glider_Flugansicht.jpg

Unbedingt ist bei Weiterführung der Konstruktionsüberlegungen allerdings zu beachten: Auf alle Fälle muss es ein astreiner V-Leitwerkler in Ultraleichtbauweise sein. Und gemäß unseren Bauvorschriften spräche ja auch nichts dagegen, den V-ULSF´ler mit Cockpithaube auszustatten und auf die Fußstartfähigkeit zu verzichten. Schließlich könnte bei uns in Deutschland ein "Leichtes Luftsportgerät" ja ein Leergewicht von 120 kg auf die Waage bringen. An Stelle der Fußstartfähigkeit wäre natürlich auch eine Eigenstartvariante mit Elektroantrieb hochinteressant. Mal sehen, ob sich einer von uns da ran traut.

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